24.05.11
Prostatakrebs – inwieweit sind Gene schuld? - Genetischer Hintergrund wird genauestens untersucht
Der Prostatakrebs tritt meist erst im höheren Lebensalter auf. Doch es gibt auch Männer, die bei der Diagnose noch keine 50 Jahre alt sind. Die Betroffenen könnten den Schlüssel zu einem besseren Verständnis der Biologie dieser Erkrankung liefern, vermuten Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg. Sie beteiligen sich zusammen mit deutschen Forschern anderer Institute daher an einem großen Forschungsprojekt im Rahmen des Internationalen Krebsgenom-Konsortiums...
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24.05.11
Selen mindert Nebenwirkungen der Strahlentherapie
Durch die zusätzliche Einnahme des Spurenelements Selen lässt sich das Risiko für Durchfälle nach einer Strahlenbehandlung bei gynäkologischen Krebserkrankungen mindern. Das haben Untersuchungen bei Frauen mit Gebärmutterhalskrebs oder Gebärmutterkörperkrebs ergeben, die nach der Operation eine Strahlenbehandlung erhielten und einen Selenmangel aufwiesen.
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15.04.11
Bestrahlung schon während der OP - Brustkrebs-Behandlung soll schonender werden
Durch eine erste Bestrahlung noch während der Operation kann die Brustkrebs-Behandlung für so manche Frau künftig schonender werden. Bei der intraoperativen Bestrahlung wird nach der Entfernung des Tumors direkt das Tumorbett bestrahlt, um einzelne, eventuell zurückgebliebene Zellen zu zerstören. „Diese Form der Bestrahlung ist äußerst präzise“, erläutert Professor Dr. Rolf Kreienberg, der das Verfahren zusammen mit Professor Dr. Thomas Wiegel am Universitätsklinikum in Ulm etabliert hat.
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15.04.11
Leukämie bei Kindern: Heilungsraten weiter steigern - Ulmer Mediziner arbeiten daran, Rückfälle besser vorherzusagen
Bei der akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL), der häufigsten Krebserkrankung bei Kindern und Jugendlichen, werden inzwischen Heilungsraten von etwa 80 Prozent erreicht. „Das bedeutet leider umgekehrt, dass wir jedes fünfte betroffene Kind noch nicht definitiv heilen können“, erklären Professor Dr. Klaus-Michael Debatin und Dr. Lüder Hinrich Meyer vom Universitätsklinikum Ulm. Die Mediziner leiten eine Forschungsgruppe, die sich intensiv darum bemüht, Möglichkeiten zu entwickeln, um die...
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06.04.11
Ingwer gegen Übelkeit - Phytopharmaka helfen bei Nebenwirkungen
Ingwer kann helfen, die im Verlauf einer Chemotherapie oft auftretende Übelkeit zu mildern. Das hat eine amerikanische Untersuchung von 644 Krebspatienten ergeben. Bei Patienten, die jeweils drei Tage vor und nach der Behandlung Ingwer erhielten, waren die Beschwerden um 40 Prozent geringer als bei Krebspatienten, die keinen Ingwer einnahmen.
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25.02.11
Länger tumorfrei leben - Fortschritte bei Leukämien und Lymphomen
Menschen mit einem Non-Hodgkin-Lymphom und speziell solche mit einem follikulären Lymphom wie auch Menschen mit einer chronisch lymphatischen Leukämie (CLL) dürfen auf erhebliche Behandlungsfortschritte hoffen. Sie können wahrscheinlich deutlich länger tumorfrei leben als es früher möglich war. Es zeichnet sich außerdem bei diesen vom Lymphsystem ausgehenden Krebserkrankungen für die Zukunft eine stürmische Entwicklung ab. Die Situation ist ähnlich wie vor einigen Jahren beim Morbus Hodgkin,...
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25.02.11
Die richtige Strahlendosis …
… wird im Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT) im Vorfeld der Bestrahlung anhand eines Raster-Scan-Verfahrens errechnet. Der Tumor wird dazu mittels Computertomographie dreidimensional dargestellt und anschließend im Rechner in digitale Scheiben von jeweils einem Millimeter geschnitten.
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25.02.11
Ist Darmkrebs bald früher im Stuhl erkennbar?
Mit einem neuen Stuhltest, den amerikanische Wissenschaftler entwickelt haben, kann Darmkrebs möglicherweise früher als bisher aus Stuhlproben erkannt werden. Der neue Test reagiert sehr empfindlich auf Zellen aus Darmkrebs und aus Darmkrebsvorstufen, wie eine erste Erprobung im Rahmen einer Untersuchung bei 1.100 Patienten mit einem Darmkrebs oder Vorstufen davon ergeben hat.
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25.02.11
Behandlung des Hodgkin-Lymphoms soll schonender werden
Dank moderner Medikamente, die zielgerichtet in das unkontrollierte Wachstum von Tumorzellen beim Hodgkin-Lymphom eingreifen, soll die Behandlung dieser Erkrankung künftig schonender werden. Das haben Wissenschaftler beim 8. Hodgkin-Symposium in Köln bekannt gegeben. Sie hoffen darauf, durch Wirkstoffe aus der Gruppe der „targeted“, also der zielgerichteten Therapien von der üblichen Chemotherapie ein wenig wegzukommen und die Behandlung individualisierter gestalten zu können.
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25.02.11
Beim Prostatakrebs
gibt es ähnlich wie beim Brustkrebs eine gewisse familiäre Belastung. Dies belegt eine große Untersuchung am Deutschen Krebsforschungszentrum bei mehr als 26.000 Männern.
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25.02.11
Ein Gen, das mit Leukämien
assoziiert ist, haben Krebsforscher in Jena identifiziert. Das neu entdeckte Krebs-Gen scheint an der Entstehung von Tumoren im Knochenmark beteiligt zu sein.
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25.02.11
Ionenstrahltherapie – den Tumor zielgenau mit präzise dosierter Energieabgabe treffen
Das Heidelberger HIT gibt vielen Krebspatienten neue Hoffnung
Die Strahlentherapie ist ein fester Bestandteil bei der Behandlung vieler Tumore. Es wird dabei versucht, die Krebszellen gezielt durch energiereiche Strahlung abzutöten, dabei jedoch das gesunde Gewebe um den Tumor herum zu schonen.
Das erklärt, warum nicht jede Krebserkrankung der Strahlenbehandlung - der Mediziner spricht von einer Radiotherapie – zugänglich ist. Liegt der Tumor zu tief, so ist es kaum möglich, vor Ort eine...
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09.02.11
Rückgang der Todesfälle durch Brustkrebs
In den Jahren von 1980 bis 2000 gab es bei Mann und Frau einen stetigen Anstieg der Krebsneuerkrankungen. Um die Jahrtausendwende kehrte sich dieser Trend um. Die Neuerkrankungsraten sind seitdem – über alle Krebsarten gesehen – leicht rückläufig. Die Anzahl der krebsbedingten Todesfälle sinkt allerdings bei Frauen bereits seit 1980 und bei Männern seit den 1990er Jahren kontinuierlich.
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17.12.10
HER2-Antikörper – Wegbereiter der modernen Krebsmedizin - Seit zehn Jahren Behandlung mit Antikörper
Es ist heutzutage praktisch schon selbstverständlich, dass Antikörper ein wichtiger Baustein der Therapiekonzepte verschiedenster Tumore sind. Vorreiter dieser modernen Behandlungsform war der HER2-Antikörper, der seit zehn Jahren gezielt bei Frauen mit Brustkrebs eingesetzt wird, deren Tumorzellen vermehrt das sogenannte HER2-Protein auf der Oberfläche tragen.
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17.12.10
Antikörper hält den Tumor im Schach - Fortschritte beim Follikulären Lymphom
Deutliche Fortschritte bei der Behandlung des so genannten follikulären Lymphoms haben Wissenschaftler beim diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) bekannt gegeben. Denn aktuelle Studien zeigen, dass die Patienten länger ohne Fortschreiten der Erkrankung bleiben, wenn sie auf lange Sicht mit einem CD20-Antikörper behandelt werden.
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17.12.10
Antikörper verbessert die Heilungschancen bei Brustkrebs - Prototyp der individualisierten Krebsbehandlung
Frauen mit einem so genannten HER2-positiven Brustkrebs hatten noch vor zehn Jahren innerhalb der gesamten Gruppe der Brustkrebspatienten vergleichsweise schlechte Heilungs- und Überlebenschancen. Das hat sich grundlegend geändert, als vor rund zehn Jahren der HER2-Antikörper verfügbar wurde. Es handelt sich um den ersten Wirkstoff, der bei einer bestimmten Gruppe von Frauen mit Brustkrebs angewandt wurde und damit um den Prototypen für das moderne Konzept der individualisierten...
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07.12.10
Tumorstammzellen blockieren die Krebsheilung - Heidelberger Forscher sagen der „Wurzel des Übels“ den Kampf an
Krebszellen sind nicht gleich Krebszellen. Es scheint vielmehr innerhalb vieler Tumore eine gewisse Hierarchie der Zellen zu geben, wobei darunter auch so genannte Tumorstammzellen sind. Es handelt sich um eine kleine Anzahl praktisch unsterblicher Zellen, die immer wieder „Nachschub“ an Tumorzellen bilden. Sie sind damit für das Fortbestehen der Tumore und wahrscheinlich auch für die Entstehung der gefürchteten Metastasen verantwortlich. Außerdem stehen sie im Verdacht, für das Wiederauftreten...
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07.12.10
Stammzellen auch in Hirntumoren
Wie eng die Verwandtschaft zwischen Stammzellen und Tumorzellen ist, zeigt sich am Beispiel der Hirntumore. Auch im Gehirn gibt es Stammzellen, wobei aus den Hirn-Stammzellen unter dem Einfluss eines bestimmten Eiweißstoffs bösartige Tumore entstehen können.
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07.12.10
Auch Infektionen können Krebs auslösen - Vor allem Viren setzen die Wachstumskontrolle von Zellen außer Kraft
Jede fünfte Krebserkrankung entsteht nach Schätzung von Experten durch eine Infektion mit Viren oder Bakterien. Die Erreger haben offenbar Mechanismen entwickelt, mit denen sie die Wachstumskontrolle von Zellen außer Kraft setzen können und so ihre eigene Vermehrung forcieren. So können verschiedene Viren verhindern, dass Körperzellen, die geschädigt sind, sich praktisch selbst durch den so genannten „programmierten Zelltod“ zerstören. Andere Viren bauen ihre eigenen Gene in das Erbgut der...
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07.12.10
Länger tumorfrei beim Lungenkrebs - OPTIMAL-Studie spricht für zielgerichtete Therapie
Fortschritte gibt es bei der Behandlung von Patienten mit Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium. So dürfen vor allem jene Patienten auf eine neue Therapieoption hoffen, bei denen die Tumorzellen spezielle Antennen (Rezeptoren) für den Wachstumsfaktor EGF tragen, die genetisch verändert (mutiert) sind. Denn eine neue Studie, die OPTIMAL-Studie, zeigt, dass Patienten mit so veränderten Tumorzellen bei der Behandlung profitieren, wenn sie gleich nach der Diagnose schon einen Wirkstoff aus der...
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