Nachsorge bei krebskranken Kindern soll besser werden - Neue Leitlinie wird entwickelt

Durch die Erarbeitung einer neuen Leitlinie soll die Nachsorge bei Kindern und Jugendlichen nach einer Krebserkrankung verbessert werden.
Ziel des Projektes ist es, eine von Flensburg bis nach München geltende Leitlinie zu erarbeiten, die – basierend auf dem aktuellen Stand des medizinischen Wissens – nicht nur konkrete Empfehlungen zur Früherkennung sich möglicherweise erneut bildender Tumore gibt, sondern die auch Anzeichen von Langzeitfolgen der Krebstherapie frühzeitig erkennen hilft.
Dazu gehören unter anderem Hormonstörungen. Diese können unter Umständen noch Jahre nach Abschluss der Behandlung auftreten, da sich die Methoden der Krebsbekämpfung nachteilig auf das empfindliche Hormonsystem der Patienten auswirken können. Ein Mensch, der in seiner Jugend an Krebs erkrankte und geheilt wurde, muss deshalb auch noch Jahrzehnte später mit Folgeproblemen rechnen, die ihren Ursprung in der einst so erfolgreichen Krebstherapie haben. Das berichtet Dr. Christian Denzer von der Ulmer Kinderklinik, der das von der Deutschen Kinderkrebsstiftung (DKKS) geförderte Projekt leitet.
Eine einheitliche Nachsorge-Leitlinie ist wichtig, da die Krebstherapie bei Kindern und Jugendlichen dank fortschrittlicher Methoden in den vergangenen 30 Jahren beeindruckende Erfolge erzielt hat. Inzwischen überleben fast 80 Prozent der jungen Patienten den Krebs dauerhaft.
Kalender
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Bayern 21.05.2012 |
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Sachsen-Anhalt 23.05.2012 |
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Sachsen-Anhalt 24.05.2012 |
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