Klinische Studien – wichtig bei Krebs - Es gibt strenge Regeln für die Prüfung neuer Medikamente

Bevor ein Medikament durch die Gesundheitsbehörden zugelassen wird, muss im Rahmen klinischer Studien nachgewiesen werden, dass es wirksam und gut verträglich ist und dass seine Einnahme keine unvertretbaren Risiken birgt.
Die Prüfung neuer Behandlungsverfahren erfolgt in so genannten klinischen Studien. Dabei wird das jeweilige Medikament direkt in der Anwendung bei Patienten erprobt. Mit Hilfe solcher Studien können die Ärzte erkennen, ob sich der erwartete Behandlungserfolg einstellt und welche Patienten in besonderem Maße von der neuen Therapieoption profitieren. Klinische Studien sind damit ein Grundstein für medizinischen Fortschritt. Es ist nicht zuletzt solchen Studien zu verdanken, dass sich die Heilungschancen und die Lebenserwartung von Krebspatienten in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen deutlich verbessert haben.
Klinische Studien können ganz unterschiedliche Fragestellungen verfolgen und unterschiedlich aufgebaut sein. Eines ist ihnen jedoch stets gemeinsam: Die Studienplanung und auch -durchführung erfolgt nicht willkürlich, sondern unterliegt strengen Regeln und muss jeweils von einer besonderen Kommission, nämlich einer Ethikkommission, genehmigt werden. Dies ist wichtig, da bei allen Bemühungen um den medizinischen Fortschritt die Sicherheit der Studienteilnehmer an oberster Stelle steht. Es ist dabei selbstverständlich, dass die Patienten, die als Studienteilnehmer in Frage kommen, vor Studienbeginn genauestens über die Behandlung sowie deren Chancen und potenzielle Risiken aufgeklärt werden und jeweils ihre Zustimmung zu den geplanten Maßnahmen geben müssen.
Kalender
|
Berlin 22.02.2012 |
30. Deutscher Krebskongress „Qualität sichern — Forschung fo(e)rdern“weiterlesen |
|
Bayern 23.02.2012 |
„Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen für Krebspatienten“weiterlesen |
|
Berlin 25.02.2012 |
5. Krebsaktionstag im Rahmen des Deutschen Krebskongressesweiterlesen |
|
Bayern 28.02.2012 |
„Das Erleben und die Sprache sterbenskranker Menschen“weiterlesen |
Hilfestellungen
Patientenrechte
In enger Zusammenarbeit mit Fachanwälten, die auf sozial- und medizinrechtliche Fragestellungen spezialisiert sind, entsteht diese Serie. Sie gibt Hilfestellung im sozialmedizinischen Umfeld und beantwortet auch Ihre Fragen. mehr
Büchertipps
Welche Bücher aus dem vielfältigen Angebot sind lesenswert? Die Bücher- und Lesetipps werden unter inhaltlichen Aspekten der aktuellen Ausgabe dieser Zeitung und qualitativen Kriterien für die Leserschaft ausgewählt. mehr
Kosmetik- und Pflegetipps
Was bei der Hautpflege zu beachten ist, warum eine gute Hautpflege das A & O ist und wie sich Hautveränderungen sowie Folgen der Krebsbehandlung kaschieren lassen, erfahren Sie in Artikeln dieser Serie. mehr
Rezepttipps
Was können, dürfen oder mögen Krebspatienten essen und trinken? Auf diese Frage möchte die Zeitung Lebenswege einige einfache, kochbare und schmeckende Tipps geben. mehr
Sport und Bewegung bei Krebs
Regelmäßiger Sport kann nicht nur einer Krebserkrankung vorbeugen, sondern auch dazu beitragen, dass Menschen mit Krebs schneller genesen und weniger unter Begleiterscheinungen der Erkrankung und ihrer Behandlung leiden. mehr
Medizinerdeutsch von A bis Z
Ärzte sprechen häufig eine eigene Sprache und nicht immer haben sie Zeit, die Fachbegriffe zu übersetzen. Diese Rubrik soll zu etwas mehr Orientierung und Verständnis in der Medizinersprache beitragen. mehr
Tumorarten von A bis Z
Um Ihnen schnell Informationen zu Krebsarten zu bieten, können Sie in dieser Rubrik nach dem Alphabet Ihre gewünschten Informationen suchen. mehr



