Nachsorge – Wie geht es weiter? Nach der Krebstherapie das Leben meistern

Als Krebspatient hofft man, dass die Zeit der so belastenden Krebstherapie rasch vorbei geht. Doch was kommt danach? So manch ein Betroffener fällt nach dieser Zeit der intensiven Betreuung regelrecht in ein „Loch“. Oft machen sich dabei auch Ängste breit: Wird der Krebs wiederkehren? Welche Heilungschancen wird es dann noch geben? Wird man einen Rückfall gegebenenfalls früh genug erkennen? Die Ängste sind nicht unberechtigt, denn die Rückfallgefahr ist in den ersten Monaten nach Abschluss der Behandlung am größten.
Bei vielen Tumoren gibt es deshalb strukturierte Nachsorgeprogramme, mit denen die Patienten unabhängig von der Rehabilitation nach Abschluss der Behandlung langfristig überwacht werden. Bei den Untersuchungsterminen fragt der Arzt nach dem Befinden und eventuell bestehenden Beschwerden und ordnet Kontrolluntersuchungen an. Dabei kann es sich um Laboruntersuchungen oder eine Ultraschalluntersuchung handeln oder zum Beispiel um eine Darmspiegelung bei Darmkrebspatienten.
Neben dieser medizinischen Nachsorge brauchen viele Menschen mit Krebs nach der Behandlung auch weitere Unterstützung, um ihr Leben mit der Erkrankung meistern zu können. Hilfe finden sie bei Krebsberatungsstellen, über die Beratungen zur sozialen Situation und auch psychoonkologische Betreuung angeboten werden. Wo im regionalen Umfeld solche Beratungsstellen bestehen, lässt sich im Internet beim Krebsinformationsdienst (KID) unter der Webanschrift www.krebsinformationsdienst.de und dort unter der Rubrik „Krebsberatungsstellen“ oder telefonisch kostenlos unter 0800/4203040 ermitteln.
Kalender
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Bayern 21.05.2012 |
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Sachsen-Anhalt 24.05.2012 |
Beratung für Krebsbetroffene in Dessau-Roßlauweiterlesen |
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