Sommerlich gebräunt ohne Risiko für die Haut

Während und nach einer Chemotherapie müssen Krebspatienten ihre Haut besonders gut vor direkter Sonnenbestrahlung schützen. „Auf das gesunde Aussehen einer gebräunten Haut müssen sie deshalb aber nicht verzichten“, erklärt Marion Wehmeier aus Köln. Es gibt nach den Worten der Kosmetikerin die Möglichkeit, mit Selbstbräunern oder einem speziellen Sonnen-Make-up eine sommerlich gebräunte Haut zu erzielen.
Selbstbräuner werden auf der gesamten Gesichts- oder Körperhaut aufgetragen. Allerdings sollte man vorher ein Peeling durchführen, damit die Haut schön gleichmäßig braun wird und später nicht fleckig gebräunt aussieht. „Das Auftragen des Bräuners erledigt man am besten abends, da es bei der Bräunung zu einem chemischen Prozess kommt, bei dem ein leicht unangenehmer Geruch entstehen kann“, berichtet Frau Wehmeier, die regelmäßig spezielle Kosmetik- und Pflegeseminare für Krebspatienten durchführt. Die Reaktion spielt sich aber nur auf der obersten Hautschicht ab, die per se in den nächsten Tagen abgeschilfert wird. Der Selbstbräuner ist damit unschädlich für die Haut, allerdings muss die „Prozedur“ alle paar Tage wiederholt werden, wenn man anhaltend gebräunt aussehen möchte.
Wer nur für einige Stunden oder einen Tag lang gut gebräunt sein will, dem rät die Kosmetikerin zu einem Sonnen-Make-up, das als Spray, als Creme oder als Lotion aufgetragen werden kann. „Die Haut sieht sofort braun aus“, erklärt Frau Wehmeier. Das Sonnen-Make-up wirkt transparenter als die üblichen Tages-Make-ups und legt sich fester auf die Haut. Wehmeier: „Man kann problemlos helle Kleidung tragen, ohne Sorge vor Make-up-Spuren darauf zu haben“. Bei der Hautreinigung und beim Duschen wird das Make-up dann jedoch wieder entfernt und die Haut folglich wieder hell.
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