Medizinerdeutsch von A bis Z
Adenom
Im Zusammenhang mit einer Darmkrebserkrankung fällt häufig der Begriff „Adenom“. Es handelt sich hierbei um gutartige Wucherungen, die vom Drüsengewebe der Schleimhaut ausgehen und aus denen sich ein Tumor entwickeln kann. „Darmpolypen“ sind ebenfalls gutartige Wucherungen der Darmschleimhaut.
weiterlesenadjuvanten Behandlung
Häufig fallen im Zusammenhang mit Krebserkrankungen
die Begriffe „adjuvant“ und „palliativ“. Von einer „adjuvanten Behandlung“
sprechen die Ärzte, wenn sie davon ausgehen, dass eine Krebserkrankung zum Beispiel durch eine Operation geheilt wurde, wenn sie aber auf Nummer sicher gehen wollen und eine unterstützende Behandlung, also eine adjuvante Therapie, erforderlich ist.
weiterlesenAngiogenese
Der Begriff Angiogenese leitet sich von den griechischen Worten Angio für Gefäß und Genese für Neubildung ab und steht somit für die Bildung neuer Blutgefäße im Körper. Das spielt bei Tumoren eine wichtige Rolle: Wenn ein Tumor entsteht, hat er zunächst noch keine eigenen Blutgefäße und kann nur bis zu einer Größe von ein bis zwei Millimetern heranwachsen. Für das weitere Wachstum braucht er Blutgefäße, um sich mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen zu können.
weiterlesenApoptose
Wenn es um die Krebsbekämpfung geht, hört man gelegentlich, Zellen würden in die „Apoptose“ getrieben. Oft fällt dabei auch der Begriff des „programmierten Zelltods“. Es handelt sich hierbei um eine Art Selbstmordprogramm, denen Zellen unterliegen, wenn sie geschädigt sind.
weiterlesenBiopsie
Wenn der Verdacht auf einen bösartigen Tumor besteht, wird häufig eine so genannte Biopsie durchgeführt. Dabei wird mittels einer Spezialkanüle, einem Zangeninstrument oder einem Skalpell eine Gewebeprobe aus der verdächtigen Geweberegion entnommen.
weiterlesenCLL – Chronisch lymphatische Leukämie
Die chronisch lymphatische Leukämie (CLL) ist die häufigste Leukämieform im Erwachsenenalter, wobei rund 30 Prozent mehr Männer als Frauen erkranken.
weiterlesenComputertomografie/ Kernspintomografie
Bei der Tumordiagnostik kommen häufig eine Computertomografie sowie eine Kernspintomografie zum Einsatz. Bei der Computertomografie, kurz auch oft CT genannt, handelt es sich um ein computerunterstütztes diagnostisches Verfahren, das mit Hilfe von Röntgenstrahlen Bilder des menschlichen Körpers erzeugt, anhand derer sich Tumore häufig gut erkennen lassen.
weiterlesenDie Bauchspeicheldrüse / Pankreas
Die Bauchspeicheldrüse – in der Fachsprache Pankreas genannt – ist ein etwa 15 Zentimeter langes und 70 Gramm schweres Organ, das sich im Oberbauch befindet. Sie liegt unmittelbar unterhalb des Zwerchfells im hinteren Teil der Bauchhöhle, quer hinter dem Magen zwischen Milz und Zwölffingerdarm.
weiterlesenFatigue/ Dyspnoe
Im Verlaufe einer Tumorerkrankung kommt es nicht selten zu begleitenden Symptomen oder Nebenwirkungen der Behandlung. Eine häufige Nebenwirkung der Chemotherapie ist zum Beispiel eine „Diarrhoe“, also zeitweilig auftretender Durchfall.
weiterlesenInduktionstherapie
Unter einer Induktionstherapie verstehen die Mediziner eine Behandlung, die darauf abzielt, möglichst viele Krebszellen zu beseitigen und eine so genannte Remission, also das Verschwinden von Krankheitszeichen, zu bewirken.
weiterlesenIntegrierte Versorgung
Mit dem Begriff der „integrierten Versorgung“ wird in der Medizin eine Betreuungsform der Patienten beschrieben, bei der die einzelnen Fachdisziplinen – also zum Beispiel Hausärzte, Fachärzte, Krankenhäuser – eng vernetzt und verzahnt zusammen arbeiten.
weiterlesenLeukämie
Unter einer Leukämie verstehen die Mediziner eine Krebserkrankung des blutbildenden Systems. Die Erkrankung wird gelegentlich auch als Blutkrebs bezeichnet. Sie betrifft vor allem das Knochenmark und die Lymphknoten und geht mit einer übermäßigen Bildung von weißen Blutzellen (Leukozyten) einher.
weiterlesenLungenkrebs / Bronchialkarzinom
Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 33.000 Menschen an Lungenkrebs, medizinisch als Bronchialkarzinom bezeichnet.
weiterlesenLymphom
Der Begriff Lymphom bezeichnet streng genommen lediglich eine Vergrößerung der Lymphknoten. Beruht diese auf einem bösartigen – der Mediziner nennt dies malignen – Prozess, so ist von einem malignen Lymphom die Rede. Die Erkrankung geht vom lymphatischen System aus, wobei sich die bösartig veränderten Zellen über den ganzen Körper ausbreiten können.
weiterlesenMammakarzinom
Im Zusammenhang mit einem Brustkrebs, auch als Mammakarzinom bezeichnet, wird häufig von einer Mastektomie gesprochen, einem Begriff, der medizinisch das Entfernen einer Brust beschreibt.
weiterlesenPersonalisierte Krebstherapie
Der Begriff der „personalisierten Krebstherapie“ beschreibt ein neues Konzept bei der Behandlung von Krebserkrankungen. Es wird dabei intensiv nach besonderen Merkmalen der Tumorzellen gesucht, mit deren Hilfe sich vorhersagen lässt, ob ein bestimmter Patient auf eine bestimmte Behandlungsart gut ansprechen oder eher keine Reaktion zeigen wird. Sind solche Merkmale bekannt, so lässt sich im individuellen Fall vor Behandlungsbeginn prüfen, ob eine spezielle Maßnahme erfolgversprechend ist oder...
weiterlesenProgression
Ärzte sprechen häufig eine eigene Sprache und nicht immer haben sie Zeit, die medizinischen Fachausdrücke für die Patienten zu übersetzen. Mit „Medizinerdeutsch von A bis Z“ wollen wir zu etwas mehr Orientierung im Dschungel der Ärztesprache beitragen.
weiterlesenRemission
Vor allem wenn es um die Reaktionen einer Tumorerkrankung auf eine Krebsbehandlung geht, wird oft der Begriff Remission genutzt. Damit beschreibt der Arzt, dass der Tumor auf die Behandlung anspricht, ohne dass eine vollständige Heilung erwirkt wird. Das Ansprechen kann zum Beispiel daran erkennbar sein, dass sich Metastasen zurückbilden und dass der Tumor kleiner wird.
weiterlesenStammzellen
Stammzellen sind besondere Zellen des Körpers, bei denen der genaue Zelltyp noch nicht definitiv festgelegt ist. Stammzellen können somit zu verschiedenen Zelltypen heranreifen und sich in ganz unterschiedliche Gewebe entwickeln. Sie können außerdem Tochterzellen bilden, die selbst Stammzell-Eigenschaften haben. Eine besondere Form sind die embryonalen Stammzellen, die sich praktisch zu jedem Zelltyp des Körpers weiter entwickeln können.
weiterlesenThrombose
Eine Thrombose bildet sich, wenn sich im Zuge einer gesteigerten Blutgerinnung Blutplättchen, die so genannten Thrombozyten, zusammenlagern und miteinander verklumpen. Es entsteht dann ein Blutpfropf, der Thrombus, der sich an die Wand des betroffenen Blutgefäßes anlegt und dort üblicherweise haften bleibt.
weiterlesenTNM-System
Ärzte sprechen häufig eine eigene Sprache und nicht immer haben sie Zeit, die medizinischen Fachausdrücke für die Patienten zu übersetzen. Mit „Medizinerdeutsch von A bis Z“ wollen wir zu etwas mehr Orientierung im Dschungel der Ärztesprache beitragen.
Um eine Krebserkrankung im individuellen Fall beurteilen zu können, bestimmen die Ärzte das sogenannte Tumorstadium, ein Prozess, der als Staging (Stadieneinteilung) bezeichnet wird. Es wird üblicherweise ein international gültiges System der...
weiterlesenTumor
Wenn Ärzte über Tumore sprechen, fallen oft die Begriffe benigne oder auch maligne. Unter einem benignen Tumor verstehen die Mediziner eine gutartige Gewebewucherung, unter einem malignen Tumor ein bösartig wachsendes Krebsgeschwür.
weiterlesen„First Line“- Therapie
Ärzte sprechen häufig eine eigene Sprache und nicht immer haben sie Zeit, die medizinischen Fachausdrücke für die Patienten zu übersetzen. Mit „Medizinerdeutsch von A bis Z“ wollen wir zu etwas mehr Orientierung im Dschungel der Ärztesprache beitragen.
Ist bei einer fortgeschrittenen Tumorerkrankung eine Chemotherapie notwendig, so sprechen die Ärzte von der Erstlinientherapie. Gebräuchlich ist synonym auch der englische Begriff „First Line“- Therapie. Damit wird üblicherweise die erste...
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