Patientenverfügung – schon früh den eigenen Willen kundtun
So mancher Krebspatient macht sich Sorgen darüber, wie seine medizinische Betreuung aussehen wird, wenn eine Heilung nicht möglich sein sollte und er in eine Situation kommen sollte, in der er seine Wünsche und Bedürfnisse nicht mehr offen formulieren kann. Es ist deshalb ratsam, für einen solchen Fall Vorsorge zu treffen.
So kann man im Rahmen einer Patientenverfügung genau darlegen, welche medizinischen und gegebenenfalls lebensverlängernden Maßnahmen dann gewünscht werden. Die Patientenverfügung kann – sie muss aber nicht – beim Rechtsanwalt oder Notar verfasst werden. Wichtig aber ist, dass die Wünsche klar formuliert werden, so dass der Arzt in der gegebenen Situation sicher erkennen kann, was der Patient möchte. Die Wünsche müssen außerdem schriftlich niedergelegt sein. Hilfreich sind Vordrucke der Patientenverfügung, wie sie zum Beispiel beim Bundesjustizministerium unter der Webseite www.bmj.bund.de zu finden sind. Wer eine Patientenverfügung verfasst, sollte sich zuvor klarmachen, welche konkrete Situation er regeln möchte, wovor er Angst hat und was genau er verhindern will. Es ist nicht einfach, solche Situationen gedanklich vorweg zu nehmen und solch existentielle Fragen vorab zu bestimmten. Deshalb ist es sinnvoll, sich zum Beispiel mit seinem Hausarzt entsprechend zu beraten. Informationen zum Thema Patientenverfügung gibt es zudem bei Sozialstationen, bei den Wohlfahrtsverbänden, bei Verbraucherzentralen und auch bei vielen Patientenorganisationen.
Hilfen im sozialen Umfeld
Mit Fragen rund um die Rechte von Patienten sowie Hilfen im sozialen Umfeld befasst sich die Broschürenreihe „Den Alltag trotz Krebs bewältigen“. Die Broschüren können kostenfrei angefordert werden beim Verlag Wortreich GiK mbH, Postfach 1402, D-65534 Limburg oder per Fax 06431/59096-11.
Kalender
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Baden-Württemberg 08.05.2012 |
Reha Angebot für Langzeit-Transplantierte in Freiburgweiterlesen |
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Bayern 21.05.2012 |
Arzt-Sprechstunde zum Thema Krebsweiterlesen |
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Sachsen-Anhalt 23.05.2012 |
Beratung für Krebsbetroffene in Bernburgweiterlesen |
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Sachsen-Anhalt 24.05.2012 |
Beratung für Krebsbetroffene in Dessau-Roßlauweiterlesen |
Hilfestellungen
Patientenrechte
In enger Zusammenarbeit mit Fachanwälten, die auf sozial- und medizinrechtliche Fragestellungen spezialisiert sind, entsteht diese Serie. Sie gibt Hilfestellung im sozialmedizinischen Umfeld und beantwortet auch Ihre Fragen. mehr
Büchertipps
Welche Bücher aus dem vielfältigen Angebot sind lesenswert? Die Bücher- und Lesetipps werden unter inhaltlichen Aspekten der aktuellen Ausgabe dieser Zeitung und qualitativen Kriterien für die Leserschaft ausgewählt. mehr
Kosmetik- und Pflegetipps
Was bei der Hautpflege zu beachten ist, warum eine gute Hautpflege das A & O ist und wie sich Hautveränderungen sowie Folgen der Krebsbehandlung kaschieren lassen, erfahren Sie in Artikeln dieser Serie. mehr
Rezepttipps
Was können, dürfen oder mögen Krebspatienten essen und trinken? Auf diese Frage möchte die Zeitung Lebenswege einige einfache, kochbare und schmeckende Tipps geben. mehr
Sport und Bewegung bei Krebs
Regelmäßiger Sport kann nicht nur einer Krebserkrankung vorbeugen, sondern auch dazu beitragen, dass Menschen mit Krebs schneller genesen und weniger unter Begleiterscheinungen der Erkrankung und ihrer Behandlung leiden. mehr
Medizinerdeutsch von A bis Z
Ärzte sprechen häufig eine eigene Sprache und nicht immer haben sie Zeit, die Fachbegriffe zu übersetzen. Diese Rubrik soll zu etwas mehr Orientierung und Verständnis in der Medizinersprache beitragen. mehr
Tumorarten von A bis Z
Um Ihnen schnell Informationen zu Krebsarten zu bieten, können Sie in dieser Rubrik nach dem Alphabet Ihre gewünschten Informationen suchen. mehr



