01.01.08

Gebärmutterhalskrebs lässt sich verhindern

Viren, und zwar die so genannten humanen Papillomaviren, kurz HPV, sind die entscheidende Ursache des Gebärmutterhalskrebses. Inzwischen können sich junge Mädchen und Frauen gegen diese Viren impfen lassen und sind damit weitestgehend vor einem späteren Gebärmutterhalskrebs gefeit.

HPV-Infektionen sind nach Angaben von Frau Dr. Monika Hampl aus Düsseldorf weit verbreitet. Man kennt etwa 100 verschiedene Virus-Typen, wobei vier von ihnen besonders gefährlich sind. Immerhin werden zwei Drittel aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs durch die Typen HPV 16 und HPV 18 verursacht. Zwei weitere Typen, HPV 6 und HPV 11, können außerdem Genitalwarzen hervorrufen. Diese sind zwar nicht lebensbedrohlich, aber ausgesprochen lästig und zum Teil auch schmerzhaft und zudem schwer zu behandeln.

Längst nicht jede HPV-Infektion führt schließlich zum Krebs. Im Gegenteil: Die meisten Infektionen heilen folgenlos aus. Allerdings können die Viren auch anhaltende Infektionen hervorrufen und Zellveränderungen verursachen, die schließlich in einer Krebserkrankung münden. Oft lassen sich solche Zellveränderungen oder sogar Krebsvorstufen im Abstrich erkennen und operativ entfernen. 

Mehr als 6.000 Mal pro Jahr aber wird laut Frau Hampl in Deutschland derzeit noch die Diagnose „Gebärmutterhalskrebs“ gestellt. Und rund 2.000 Frauen versterben jährlich hierzulande an diesem Tumor. Damit ist der Gebärmutterhalskrebs trotz Krebsfrüherkennungsuntersuchung nach dem Brustkrebs die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache junger Frauen zwischen 15 und 44 Jahren. 

Die Düsseldorfer Ärztin hofft, dass die Zahl der Krebserkrankungen nun dank der Impfmöglichkeit zurückgeht. Geimpft werden sollte nach ihren Worten im Idealfall bereits vor dem ersten Geschlechtsverkehr. Die Kosten der Impfung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. 

Kalender

Baden-Württemberg

08.05.2012

Reha Angebot für Langzeit-Transplantierte in Freiburg

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Bayern

21.05.2012

Arzt-Sprechstunde zum Thema Krebs

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Sachsen-Anhalt

23.05.2012

Beratung für Krebsbetroffene in Bernburg

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Sachsen-Anhalt

24.05.2012

Beratung für Krebsbetroffene in Dessau-Roßlau

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Was können, dürfen oder mögen Krebspatienten essen und trinken? Auf diese Frage möchte die Zeitung Lebenswege einige einfache, kochbare und schmeckende Tipps geben. mehr

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Tumorarten von A bis Z

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