23.02.09

Impfung auch als Therapie? Viren und Krebs – oft unterschätzt

Bei verschiedenen Krebserkrankungen sehen die Wissenschaftler inzwischen Zusammenhänge mit Infektionen. Bekanntestes Beispiel dürfte der Gebärmutterhalskrebs sein, der direkt auf eine Infektion mit so genannten Papillomviren zurückgeht. Dafür, diesen Zusammenhang entdeckt und damit den Grundstein für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen den Gebärmutterhalskrebs gelegt zu haben, hat Professor Dr. Harald zur Hausen aus Heidelberg am 10. Dezember in Stockholm den diesjährigen Nobelpreis für Medizin erhalten.

Inzwischen mehren sich die Hinweise darauf, dass Viren und auch Bakterien Tumore verursachen können. So werden enge Zusammenhänge bei verschiedenen Krebserkrankungen im Genitalbereich bei Mann und Frau gesehen, aber auch bei Krebserkrankungen des Magens und bei verschiedenen Hauttumoren, berichtet Professor Dr. Lutz Gissmann vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Es wird nach seinen Worten deshalb schon an weiteren Impfstoffen gegen Krebs gearbeitet.

Die Forscher versuchen dabei, auch Impfstoffe zu entwickeln, die nicht nur vorsorglich die Infektion verhindern, sondern die den Körper dabei unterstützen, bereits eingedrungene Erreger wieder zu eliminieren. „Wir sprechen in einem solchen Fall von einer therapeutischen Impfung“, so Gissmann.

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Reha Angebot für Langzeit-Transplantierte in Freiburg

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Bayern

21.05.2012

Arzt-Sprechstunde zum Thema Krebs

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Sachsen-Anhalt

23.05.2012

Beratung für Krebsbetroffene in Bernburg

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Sachsen-Anhalt

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Beratung für Krebsbetroffene in Dessau-Roßlau

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