Süßes belastet die Bauchspeicheldrüse

Zuviel süße Kost belastet die Bauchspeicheldrüse und steigert das Krebsrisiko. Das haben schwedische Forscher festgestellt.
In einer Untersuchung zu den Ernährungsgewohnheiten von 78.000 schwedischen Frauen und Männern haben sie einen direkten Zusammenhang zwischen dem Risiko für einen Krebs der Bauchspeicheldrüse und dem Konsum gesüßter Limonaden, gezuckertem Kaffee und süßer Fruchtzubereitungen gesehen, wie im Online-Newsletter „Aus der Mitte“ mitgeteilt wird.
Während der mehr als siebenjährigen Studie dokumentierte die Arbeitsgruppe um Susanna Larsson vom Karolinska Institut in Stockholm bei 131 Teilnehmern einen Krebs der Bauchspeicheldrüse. Überproportional häufig waren Menschen betroffen, die mehr als zwei süße Softdrinks täglich zu sich nahmen. Bei ihnen stieg das Risiko für einen solchen Tumor um 93 Prozent gegenüber Menschen, die kaum Softdrinks konsumieren. Auch beim häufigen Verzehr von gesüßtem Fruchtkompott und beim Genuss von mindestens fünf Tassen gesüßtem Kaffee pro Tag scheint demnach die Krebsgefahr zu steigen.
Grundlage des Effektes könnte ein anhaltend erhöhter Blutzuckerspiegel und eine dadurch provozierte vermehrte Insulinausschüttung sein, heißt es in dem Online-Newsletter. Dieser informiert rund um das Thema Bauchspeicheldrüsenkrebs und kann kostenfrei abonniert werden unter
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