Brustkrebs: Was zählt wirklich?

Keine Frage, die Diagnose „Brustkrebs“ und die damit verbundenen Ängste wie auch die Belastungen der Therapie beeinträchtigen die Lebensqualität der betroffenen Frauen. Diese haben mit Einschnitten und Veränderungen der körperlichen und seelischen Verfassung zu kämpfen, die individuell ganz unterschiedlich erlebt werden.
Die Krebsbehandlung sollte sich deshalb stets auch an den konkreten Bedürfnissen der Patienten orientieren. Dass dies möglich ist und auch berücksichtigt wird, zeigen zum Beispiel Fortschritte bei der Chemotherapie. Diese wurde so weiter entwickelt, dass zum Teil die Haarwurzeln geschont werden können und die Gefahr des vor allem von Frauen oft gefürchteten Haarausfalls geringer ist.
Auch bei der Behandlung von Knochenmetastasen hat es Fortschritte gegeben: Statt wie früher üblich praktisch nur den damit verbundenen Schmerz zu behandeln, wird heutzutage mit Bisphosphonaten der Knochen auch stabilisiert. Damit wird Knochenbrüchen vorgebeugt. Auch das ist ein Plus an Lebensqualität.
Doch was liegt den betroffenen Frauen wirklich am Herzen? Dieser Frage will eine Umfrage unter Frauen mit Brustkrebs nachgehen. Betroffene Frauen können online mitmachen bei der Aktion „Was wirklich zählt“ und einen Fragebogen zu ihrer persönlichen Lebensqualität ausfüllen. Das ist bis Ende Juli möglich unter umfrage.roche.de.
Pro beantwortetem Fragebogen gehen übrigens als kleines Dankeschön 5 Euro an die ROMIUS-Stiftung und kommen ausgewählten humanitären Zwecken zu Gute.
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Sachsen-Anhalt 24.05.2012 |
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