Deutsche ILCO: "Austausch untereinander"


Ist die Krebstherapie abgeschlossen, so kommen oft neue Probleme auf den Patienten zu. Das ist vor allem beim Darmkrebs der Fall.
Zunehmend kann bei dieser Erkrankung Schließmuskel-erhaltend operiert werden, also so, dass ein künstlicher Darmausgang nicht notwendig ist.
„Viele betroffene Patienten haben dann aber Probleme mit ihrer Verdauung, wobei sie häufig leider keinen Ansprechpartner für diese Schwierigkeiten finden“, erläutert Maria Hass von der Selbsthilfeorganisation Deutsche ILCO eV., die sich für Menschen mit künstlichem Darmausgang und auch für Patienten mit Darmkrebs ohne Stoma engagiert.
Es kann zum Beispiel nach der Operation zu einem veränderten Stuhlverhalten kommen, zu massiven Blähungen, zu Durchfällen und auch zu Schwierigkeiten mit der Kontinenz. „Dann stehen wir den Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite“, sagt Frau Hass. „Viele Patienten kennen niemanden, der vergleichbare Probleme hat und mit dem sie darüber sprechen könnten oder von dem sie Tipps zur Linderung der Beschwerden erhalten“, so Hass.
Diese Lücke schließt die Deutsche ILCO. Sie vermittelt den Kontakt zu Menschen mit ähnlichen Beschwerden und gibt den Patienten damit auch die Chance, sich untereinander mit ihren Problemen auszutauschen.
Kontakt:
Deutsche ILCO e.V.
Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn
Tel.: 0228-338894-50
Fax: 0228-338894-75
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