Stiftung PATH – patienteneigene Tumorbank Gewebebank von und für Frauen mit Brustkrebs

Die Heilungschancen von Frauen mit Brustkrebs weiter zu steigern ist das zentrale Ziel von PATH, der „Patients Tumorbank of Hope“, der weltweit einzigen Tumorbank von Patienten für Patienten. Die Stiftung bietet Frauen mit Brustkrebs in verschiedenen Städten Deutschlands die Möglichkeit, Tumorgewebe, das bei der Operation entnommen wird, nach der Routinediagnostik einzulagern.
Die Gewebeproben werden an den Kooperationskliniken nach einheitlichen strengen Qualitätsstandards aufgearbeitet und bei Temperaturen unter minus 180 Grad Celsius tiefgefroren. „Ein Teil des Gewebes wird für die Patientin exklusiv aufbewahrt“, erklärt Ulla Ohlms, die seit fünf Jahren schon dem Vorstand von PATH angehört. Diese Probe bietet den Patientinnen die Chance, an künftigen Fortschritten in Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms teilhaben zu können.
Den zweiten Teil des entnommenen Tumorgewebes spendet die betroffene Frau an die Stiftung PATH. Er dient dem Aufbau einer Forschungs-Gewebebank und
soll damit dem weiteren Fortschritt in der Krebsmedizin zugute kommen. Seit der Gründung im Jahr 2002 ist PATH eine gemeinnützige Stiftung mit einem
eigenverantwortlichen Vorstand, bestehend aus drei Brustkrebs-Patientinnen. Inzwischen wurde Tumorgewebe von rund 3.500 Frauen mit Brustkrebs eingelagert. Möglichkeiten am Aufbau der Tumorbank teilzunehmen, bestehen aber nur an den Brustkrebszentren in Bonn, Dortmund, Herne, Kassel, Marburg, Offenbach und Regensburg.
Kalender
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Sachsen-Anhalt 24.05.2012 |
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