Darmkrebsmonat März - Chancen der Früherkennung konsequent nutzen
Sowohl bei Männern als auch bei Frauen ist der Darmkrebs nach wie vor die zweithäufigste Krebserkrankung. Grund genug, immer wieder den Finger in die Wunde zu legen und in der Öffentlichkeit für mehr Informationen rund um das Thema Darmkrebs zu sorgen. Dieses Ziel haben auch die vielen Aktionen und Kampagnen, die alljährlich im März, dem so genannten „Darmkrebsmonat“, in Deutschland stattfinden.
Denn beim Darmkrebs – der Mediziner spricht vom Kolonkarzinom – ist es wie bei vielen anderen Tumoren auch: Die Heilungschancen sind umso besser, je früher der Tumor erkannt wird. Deshalb empfiehlt es sich, die Möglichkeiten der Früherkennung durch eine Darmspiegelung und durch Tests auf verborgenes Blut im Stuhl konsequent wahrzunehmen. Denn noch während der Darmspiegelung können Vorstufen des Kolonkarzinoms, die Darmpolypen, in aller Regel problemlos entfernt werden. Liegt jedoch bereits ein Darmkrebs vor, so wird er üblicherweise operativ entfernt. Die weitere Behandlung richtet sich nach dem jeweiligen Tumorstadium. Neben der Strahlen- und der Chemotherapie kommt dabei auch eine zielgerichtete Behandlung in Frage, bei der der Tumor durch eine Hemmung der Blutgefäßbildung am Wachstum gehindert wird.
Informationskampagnen wie zum Beispiel die Aktion „Dem Darmkrebs auf der Spur“ und „Ein Tag wie kein anderer. Mein Weg mit Darmkrebs“ helfen betroffenen Patienten im Umgang mit der Erkrankung.
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