22.04.10

Darmkrebs – längst schon kein Tabuthema mehr - Felix-Burda-Stiftung macht sich für die Vorbeugung und Früherkennung stark

Bei wohl kaum einer anderen Krebsart als dem Darmkrebs bieten Vorsorge und Früherkennung derart große Chancen, durch eine sofortige Behandlung die Erkrankung zu heilen. So können Krebsvorstufen noch während einer Darmspiegelung entfernt werden. Damit ist die Darmkrebsgefahr bei den Betroffenen in aller Regel für Jahre gebannt.

Dennoch lässt die Teilnahme der Bevölkerung bei der vorsorglichen Darmspiegelung nach wie vor zu wünschen übrig. Dass trotzdem der Darmkrebs längst kein Tabuthema mehr ist, ist unter anderem Organisationen wie der Felix-Burda-Stiftung zu verdanken. Seit der Gründung im Jahre 2001 durch Dr. Christa Maar und dem Verleger Hubert Burda engagiert sich die Stiftung für die Aufklärung der Öffentlichkeit zur Bedeutung der Darmkrebs-Vorsorge. Zu den jährlichen Projekten der Stiftung zählen der bundesweite Darmkrebsmonat März, der Felix Burda Award, die Initiative „Unternehmen gegen Darmkrebs“ und Europas größtes Darmmodell „Faszination Darm“.

 

Die Zahl der Menschen, die die Vorsorgeuntersuchung nutzen, ist nicht zuletzt durch solche Bemühungen und Kampagnen stetig gestiegen. „Das ist eine erfreuliche Entwicklung. Sie zeigt, dass die Menschen zunehmend erkennen, wie wichtig die Darmkrebsvorsorge für ihre Gesundheit ist“, erklärt Dr. Christa Maar, Vorstand der Felix Burda Stiftung. Auch davon abgesehen hat sich laut Frau Dr. Maar einiges bewegt: „Viele Menschen wissen inzwischen, dass unter anderem eine familiäre Vorbelastung, ein ungesunder Lebensstil und zum Beispiel ein Diabetes ihr Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, stark erhöhen.“

Andererseits aber gilt es nach wie vor, Mythen und Klischees rund um das Thema Darmkrebs abzubauen. Die Felix-Burda-Stiftung hat deshalb im März eine neue Aufklärungskampagne gestartet. Die Hauptrollen spielen in diesem Jahr erstmals vier deutsche Comedians: Atze Schröder, Ingolf Lück, Markus Maria Profitlich und Hans Werner Olm führen in ihren Paraderollen die größten Vorurteile gegenüber der Darmkrebsvorsorge ad absurdum. Die Comedians spielen als „Anti“-Typen mit den inneren Konflikten und sprechen die Vorbehalte der  Menschen aus. Unter dem Motto „Bei Darmkrebs hört für mich der Spaß auf“, entlarven sie die Klischees dann aber als bloße Mythen und weisen auf die großen Chancen der Vorsorge hin. Die Betrachter sollen so zum Nachdenken angeregt werden.

In Europas größtem begehbarem Darmmodell lässt sich zudem das Thema Darmkrebs-Vorsorge hautnah erleben.

Das Modell, das bei zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen schon seit März 2008 zu bestaunen ist, bietet Prävention zum Anfassen. Im Inneren des 20 Meter langen Darmmodells erfahren die Besucher, wie Darmkrebs entsteht, welche Risikofaktoren es gibt und wie man sicher und einfach vorsorgt. Seit 2008 tourt „Faszination Darm“ durch deutsche Städte. Im Sommer 2009 machte das Modell Station in Israel, am Stadtstrand von Tel Aviv. Alle Termine der Deutschlandtour 2010 finden sich auf der Webseite

www.faszination-darm.de/termine.                                   

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sind Krebspatienten in zertifizierten Behandlungszentren.

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