Körperliche Beweglichkeit – das ist Lebensqualität - Befragung bei Frauen mit Brustkrebs

„Lebensqualität – Was zählt für Sie?“ Unter diesem Motto konnten Brustkrebspatientinnen an einer Befragung zum Thema Lebensqualität teilnehmen. Das Ergebnis war eindeutig: Fast die Hälfte der antwortenden Frauen gab an, unter erheblichen Knochenschmerzen oder allgemeinen Schmerzen zu leiden und dadurch in ihrer Lebensqualität stark eingeschränkt zu sein. Mehr als 80 Prozent der Frauen erklärten, für sie seien Schmerzfreiheit und/oder der Erhalt der körperlichen Beweglichkeit von entscheidender Bedeutung.
74 Prozent der teilnehmenden Frauen sprachen sich im Fall von auftretenden Knochenschmerzen für eine Behandlung aus, die wirksam und über einen langen Zeitraum die Schmerzen reduziert. Realisierbar ist dies durch die Einnahme eines sogenannten Bisphosphonats, wobei ein Vertreter dieser Wirkstoffklasse sowohl als Tablette, als auch als Infusion verabreicht werden kann.
Die weiteren Ergebnisse: Die gute Verträglichkeit einer Therapie spielte für 77 Prozent der Befragten eine besonders wichtige Rolle. Vielen Erkrankten macht die Vorstellung Angst, mit ständiger Übelkeit und Erbrechen kämpfen zu müssen. Auch die Zahl derjenigen, für die der Haarerhalt wichtig sind, war hoch: Mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) geben dies als wichtiges Kriterium für ihre Lebensqualität an. Das lässt sich bei der Behandlung berücksichtigen: Denn moderne Chemotherapie-Konzepte in Tablettenform bei fortgeschrittenem Brustkrebs haben einen speziellen Wirkmechanismus, der gezielt Krebszellen abtötet und andere Zellen im Körper schont. Übelkeit, Erbrechen und Haarausfall können dadurch auf ein Minimum reduziert werden.
Die Behandlung in Tablettenform erspart den Patientinnen Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte. Auch dies geht mit einem Plus an Lebensqualität einher, wie die Umfrage ergeben hat: Immerhin wünschten sich 58 Prozent der antwortenden Frauen weniger Termine bei ihrem behandelnden Arzt.
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