17.02.11

Darmkrebs-Kommunikationspreis - Zwei Projekte ausgezeichnet

Der Darmkrebs ist die Krebsart mit der höchsten Zahl an Neuerkrankungen. Rund 73.000 Menschen werden jährlich in Deutschland mit dieser Diagnose konfrontiert. Zwei Initiativen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, diese Zahl zu senken, wurden für ihr Engagement mit dem Darmkrebs-Kommunikationspreis 2010 ausgezeichnet.

Es handelt sich zum einen um die Kampagne „1.000 mutige Männer für Mönchengladbach“, in der 1.000 Männer gesucht wurden, „die Manns genug sind, zur Vorsorge-Darminspektion zu gehen und schon allein deshalb als Vorbild für alle gelten können“. Die Initiative erhält die Auszeichnung laut Begründung der Jury aufgrund der kreativen Ansprache des „Problemfalls Mann“ in Sachen Darmkrebsvorsorge.

 

Zweiter Preisträger der mit 10.000 Euro dotierten Auszeichnung ist die Initiative „1.000 Leben retten“ der Metropolregion Rhein-Neckar, in der alle öffentlichen Einrichtungen und Organisationen, Firmen, Kommunen und Krankenhäuser teilnehmen konnten. Sie erhielten einen einfach verständlichen Fragebogen für die Mitarbeiter. Zeigte sich bei der Beantwortung ein erhöhtes Darmkrebsrisiko, so wurden die Betreffenden zu einem Test auf Blut im Stuhl motiviert. Positiv getestete Mitarbeiter wurden anschließend beraten und an einen Gastroenterologen zur Darmspiegelung überwiesen.

„Wir freuen uns, zwei Projekte auszeichnen zu können, die durch ihren Modellcharakter das Potenzial haben, auch in der ganzen Fläche des Landes wirken zu können“, erklärte Dr. Johannes Bruns, Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft, die zusammen mit der Stiftung LebensBlicke und der Roche Pharma AG hinter dem Preis steht, bei der Preisverleihung in Berlin.

Kalender

Baden-Württemberg

08.05.2012

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Sachsen-Anhalt

23.05.2012

Beratung für Krebsbetroffene in Bernburg

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Sachsen-Anhalt

24.05.2012

Beratung für Krebsbetroffene in Dessau-Roßlau

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Sachsen-Anhalt

24.05.2012

Selbsthilfe zum Thema familiärer Brust- und Eierstockkrebs

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sind Krebspatienten in zertifizierten Behandlungszentren.

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