Adenom
Im Zusammenhang mit einer Darmkrebserkrankung fällt häufig der Begriff „Adenom“. Es handelt sich hierbei um gutartige Wucherungen, die vom Drüsengewebe der Schleimhaut ausgehen und aus denen sich ein Tumor entwickeln kann. „Darmpolypen“ sind ebenfalls gutartige Wucherungen der Darmschleimhaut.
Sie sitzen jedoch auf einem kleinen Stiel und ragen in den Hohlraum des Darmes hinein. Bei 95 Prozent der Darmpolypen handelt es sich um Adenome, weshalb die Polypen oft auch als „Krebsvorstufe“ bezeichnet werden. Allerdings dauert es im Durchschnitt zehn Jahre, ehe sich aus den Gewebewucherungen ein bösartiger Tumor gebildet hat.
Damit ergeben sich gute Chancen der Krebsfrüherkennung mittels einer vorsorglichen „Darmspiegelung“. Hierbei
sucht der Arzt im Rahmen einer endoskopischen Untersuchung den Darm nach Adenomen und Darmpolypen ab. Diese können gegebenenfalls noch während der Untersuchung entfernt werden, so dass aus den Wucherungen kein Krebs mehr entstehen kann.
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