09.02.2011

Pflegebad für Hände und Füße

Die Pflege der Füße wird oft als nicht so wichtig angesehen und vernachlässigt. Doch unsere Füße leisten Schwerstarbeit, wenn man bedenkt, dass sie Tag für Tag unser Gewicht auf wenigen Quadratzentimetern durch die Welt balancieren. Man sollte den Schwerarbeitern deshalb regelmäßig ein wohltuendes Fußbad gönnen. „Geben Sie einen Badezusatz hinzu, am besten als Brausetablette“, sagt Kosmetikerin Marion Wehmeier aus Köln. Brausetablette und Füße sollten praktisch zeitgleich in das Fußbad eintauchen. „Denn es ist ein wunderbar entspannendes Gefühl, wenn die kleinen Bläschen den Fuß bis hinauf zum Knöchel steigen“, sagt Frau Wehmeier.

Das Wasser sollte gut warm sein. Das entspannt und öffnet die Poren, so dass die anschließend aufzutragende Fußcreme gut einziehen kann. Das lässt sich noch verstärken, wenn die Creme mit sanftem Druck einmassiert wird und das bis hin zu den Nägeln und vor allem dem Nagelbett.

Doch nicht nur die Füße, auch die Hände bedürfen einer guten Pflege. Denn sie sind allen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Auch bei den Händen empfiehlt sich ein entspannendes Bad mit einem sprudelnden Badezusatz, wobei das Wasser eher handwarm sein sollte. Das Handbad aber sollte fünf Minuten nicht überschreiten, damit die Haut der Hände, die oft Wasserkontakt haben, nicht über Gebühr austrocknet. Wichtig ist deshalb auch das anschließende Eincremen der Haut und das Einmassieren der Creme, betonte Frau Wehmeier. Nägel und Nagelhaut sollten mit eingecremt werden und das ebenfalls mit sanftem Druck, um auch die Nagelplatte zu stärken. Solche kleinen, wenig aufwändigen Maßnahmen können laut Wehmeier durchaus auch helfen, den unter der Krebstherapie nicht selten auftretenden Nebenwirkungen auf die Haut und die Nägel ein wenig entgegenzuwirken.