02.03.2015

Medizinische Rehabilitation

Innerhalb von zwei Jahren nach Abschluss einer ersten Krebsbehandlung können Tumorpatienten Nachsorgeleistungen zur Stabilisierung und Besserung des Gesundheitszustands beantragen. Der Antrag muss beim zuständigen Kostenträger gestellt werden. Bei Arbeitnehmern ist das die Deutsche Rentenversicherung (DRV). Hilfe bei Fragen der Antragstellung gibt es bei den gemeinsamen Servicestellen der Rehabilitationsträger oder bei den Sozialdiensten der Kliniken.

Die Nach- oder Festigungskuren im Rahmen der onkologischen Rehabilitation können ambulant oder stationär durchgeführt werden. Sie dauern in der Regel drei Wochen und werden, wenn aus medizinischer Sicht eine Begleitperson erforderlich ist, auch für Angehörige von Krebspatienten oder für eine Pflegeperson gewährt.

Kommt es zum Auftreten erheblicher Funktionsstörungen durch die Tumorerkrankung oder damit einhergehenden Komplikationen wie etwa einer eingeschränkten Beweglichkeit durch ein Lymphödem, so ist die Beantragung weiterer onkologischer Reha-Maßnahmen möglich.