23.03.2016

Chancen der Rehabilitation nutzen

Mit der Reha Schritt für Schritt zurück in ein normales Leben

Die Krebserkrankung erfordert eine intensive Akutbehandlung, in der den Patienten anfänglich wenig Zeit bleibt, die neue Lebenssituation zu erfassen und zu bewältigen. Für die Betroffenen bedeutet dies, dass sie oft nicht nur die Krankheit überwinden müssen, sondern zudem unter physischen und psychischen Folgen leiden. Ängste, Probleme mit einem veränderten Körperbild, zum Beispiel bei Brustoperationen, und Fragen nach der Zukunft in Familie und Beruf wollen bewältigt werden.

Genau an diesem Punkt setzen die Maßnahmen zur Rehabilitation an. Sie sollen den Patienten helfen, ihren Weg zurück in den Alltag zu finden, einerseits in den sogenannten gesellschaftlichen Alltag, also in den normalen Umgang mit Bekannten, Freunden, Nachbarn und mit der Familie. Andererseits hat die Rehabilitation das Ziel, die Patienten wieder in den beruflichen Alltag  einzubinden, sodass sie die Fähigkeit der Existenzsicherung zurückerlangen.

Doch in vielen Fällen verkennen die Patienten, dass ihnen ein sofortiges Zurück in den Alltag oder in den Beruf eher schadet. Der Druck, alles wieder so wie früher zu machen, führt nicht selten dazu, dass die Chancen einer Rehabilitation unterschätzt werden. So herrscht oftmals die Meinung vor, die Rehabilitation sei quasi eine unnötige Verlängerung der Behandlung. Dabei wird nicht realisiert, dass die Rehabilitation eine unterstützende, zum Teil notwendige und hilfreiche Maßnahme zur Krankheitsbewältigung ist und wichtig für den Schritt in ein wieder normales Leben und zurück an den Arbeitsplatz.

Welche Möglichkeiten der Rehabilitation es gibt, wer einen Anspruch darauf hat und was zu beachten ist, erläutert die Broschüre „Hilfen für Patienten bei der Rehabilitation“.

Zur Sache:

Informationen rund um die Patientenrechte bietet die Broschürenreihe „Den Alltag trotz Krebs bewältigen“. Es sind folgende Ratgeber erschienen:

 

  • „Hilfen für Arbeitnehmer in der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung“
  • „Selbständig und krebskrank? Hilfen zum Umgang mit Krankenversicherungen und Behörden“
  • „Hilfen für Krebspatienten im Rentenalter zum Umgang mit Krankenkassen, Ämtern, Versicherungen und Behörden“
  • „Hilfen für Krebspatienten im Fall der Pflegebedürftigkeit“
  • „Hilfen für Krebspatienten bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz“
  • „Hilfen für Patienten bei der Rehabilitation“.

Die Broschüren können Sie kostenfrei anfordern bei:

WORTREICH GiK mbH
Postfach 1402, D-65534 Limburg
Tel.: 06431/59096-25
Fax: 06431/59096-11
info(at)wortreich-gik.de