12.04.2012

Mit regelmäßiger Bewegung dem Krebs trotzen - Spezielle Trainingsprogramme für Krebspatienten

Menschen, die ihren Körper regelmäßig trainieren, erkranken seltener an Krebs. Doch auch wenn sich ein Krebs entwickelt hat, profitiert der Betroffene von einem regelmäßigen körperlichen Training: Studien zeigen, dass Menschen mit Darmkrebs bessere Heilungschancen haben, wenn sie körperlich aktiv und entsprechend trainiert sind. Das gleiche wurde beim Brustkrebs belegt, wie Wissenschaftler des Klinikum rechts der Isar an der TU München und des Rotkreuzklinikums München berichten.

Die beiden Kliniken planen gemeinsam wissenschaftliche Studien, um die Hintergründe des Zusammenhangs zwischen körperlicher Aktivität, Sport und verbesserter Prognose beim  Tumorleiden genauer zu untersuchen. Sie machen Krebspatienten entsprechende Angebote zum Thema „Sport und Krebs“. So beraten die Ärzte an den beiden Münchner Kliniken in speziellen Sprechstunden Krebspatienten sowie deren Angehörige zu einer gezielten Sporttherapie nach Krebserkrankungen. Im neu eingerichteten Präventionszentrum am Klinikum rechts der Isar wird außerdem ein eigenes Trainingszentrum für Krebspatienten mit Angeboten zu Sport und Ernährung aufgebaut. Krebspatienten haben dort die Möglichkeit, im Rahmen von Krebssportgruppen ein eigens für sie konzipiertes Trainingsprogramm zu absolvieren.