11.08.2016

Kollektives Wissen gegen Krebs

Forschung führt zu Fortschritten in der Krebsmedizin.

Forschung führt zu Fortschritten in der Krebsmedizin.

Amerikanischer Krebskongress

In der Krebsmedizin hat es in den vergangenen Jahrzehnten erhebliche Fortschritte gegeben. Die Heilungschancen haben sich bei vielen Tumoren deutlich verbessert.

Impulse für den Fortschritt in der Behandlung von Menschen mit Krebs gehen dabei alljährlich vom amerikanischen Krebskongress aus, bei den Experten kurz ASCO genannt. Die Jahrestagung der amerikanischen Fachgesellschaft für Krebsmedizin (American Society of Clinical Oncology) wurde 1964 von ursprünglich sieben Wissenschaftlern ins Leben gerufen. Mittlerweile handelt es sich um den weltgrößten Krebskongress. Jedes Jahr reisen dazu inzwischen rund 30.000 Krebsmediziner nach Chicago, um sich über die neuesten Entwicklungen der Krebsforschung, über neue Studienergebnisse und über die Perspektiven in der Onkologie auszutauschen.

Das erklärte Ziel der Mammutveranstaltung ist es, das Wissen im Kampf gegen Krebs zu vertiefen, um die Überlebenschancen Betroffener zu verbessern. Dass dieses Ziel durch das Zusammenführen des Wissens der einzelnen Forscher immer besser erreicht wird, zeigt die Statistik der Fortschritte: Immerhin kann heutzutage über alle bösartigen Tumoren betrachtet, die Hälfte der betroffenen Patienten dauerhaft geheilt werden. 

 

Weiterführende Informationen gibt es über den Internet-Link www.roche.de/medien/stories/asco2016.htm. Siehe auch Berichte vom diesjährigen ASCO auf Seite 1, 3 und 4.