01.04.2009

Leukämie

Unter einer Leukämie verstehen die Mediziner eine Krebserkrankung des blutbildenden Systems. Die Erkrankung wird gelegentlich auch als Blutkrebs bezeichnet. Sie betrifft vor allem das Knochenmark und die Lymphknoten und geht mit einer übermäßigen Bildung von weißen Blutzellen (Leukozyten) einher.

Es wird je nach betroffenem Zelltyp unterschieden zwischen akuten Leukämieformen wie der akuten myeloischen Leukämie (AML) und der akuten lymphatischen Leukämie (ALL) und chronischen Leukämieformen, wie der chronisch myeloischen Leukämie (CML) und einer chronisch lymphatischen Leukämie (CLL).

Akute Leukämien verlaufen unbehandelt innerhalb weniger Wochen oder Monate tödlich, während chronische Leukämien einen langsamen Verlauf über Jahre aufweisen und dabei zunächst auch kaum Beschwerden verursachen.