04.09.2009

Chronisch-lymphatische Leukämie: Neue Behandlungsform

Menschen mit chronisch-lymphatischer Leukämie (CLL), bei denen die Erkrankung nach einer ersten Behandlung erneut auftritt oder die auf die bisherige Therapie nur unzureichend ansprechen, können jetzt auch offiziell und nicht nur im Rahmen klinischer Studien mit dem Antikörper Rituximab behandelt werden.

Der Antikörper wird in Kombination mit einer Chemotherapie verabreicht. Er verlängert die Zeitspanne ohne Fortschreiten der Krebserkrankung gegenüber einer alleinigen Chemotherapie im Durchschnitt um zehn Monate. Das hat eine große klinische Studie ergeben, was nunmehr zur offiziellen Zulassung des Wirkstoffs durch die Behörden geführt hat. Damit erweitern sich die Behandlungsmöglichkeiten der CLL, die mit rund 30 bis 40 Prozent die häufigste Leukämieform im Erwachsenenalter in den Industrienationen darstellt.