10.06.2010

Hautkrebs – es gibt verschiedene Tumorformen - Vorsicht, wenn sich Hautstellen merkwürdig verändern

Beim Thema Hautkrebs denkt man automatisch zuerst an sich bösartig verändernde schwarze Hautmale. Doch es gibt auch andere Krebsformen der Haut, wie das sogenannte Basalzellkarzinom, auch Basaliom genannt oder das Plattenepithelkarzinom, berichtet Dr. Peter Mohr vom Elbe Klinikum Buxtehude. Man sollte deshalb nicht nur hellhörig werden, wenn sich ein einzelner schwarzer Fleck auf der Haut bildet oder ein Muttermal anfängt zu wachsen. „Praktisch jede sich merkwürdig verändernde Hautstelle sollte vom Arzt untersucht werden“, mahnt der Dermatologe.

Zeichen einer sich bildenden Hautkrebserkrankung kann nach seinen Worten sein, wenn eine Hautstelle schorfig wird, sich erhaben anfühlt oder beginnt zu bluten. Häufig entwickelt sich eine solche helle Hautkrebsform in der Gesichtsregion, was kosmetisch sehr problematisch werden kann, wenn der Tumor nicht frühzeitig behandelt wird.

Die Behandlung richtet sich dabei nach der jeweiligen Tumorform, was heutzutage nicht bedeutet, dass unbedingt operiert werden muss. „Man kann bei Frühformen des Plattenepithelkarzinoms auch mit Salben und Cremes behandeln“, sagt Dr. Mohr.

Besonders gefährdet, einen Hautkrebs zu erleiden, sind nach seinen Angaben Menschen, die berufsbedingt viel in der Sonne sind. Sie entwickeln überproportional häufig einen hellen Hautkrebs. Zu den Risikogruppen zählen ferner Personen, die in der Kindheit oft einen Sonnenbrand erlebt haben und eben auch Krebspatienten nach einer Chemo- und/oder Strahlentherapie.