10.06.2010

Hautkrebs

Hautkrebs ist nicht gleich Hautkrebs. Vielmehr gibt es auch bei den bösartigen Hauttumoren verschiedene Formen. Häufig ist vor allem der so genannte „helle Hautkrebs“, wobei hierbei zwei Formen unterschieden werden, einmal das Basalzellkarzinom, auch Basaliom genannt, das von der Basalzellschicht der Haut ausgeht und das Plattenepithelkarzinom, das auch als Spinaliom oder Spinalzellkarzinom bezeichnet wird.

Es wird nach Angaben des Krebsinformationsdienstes geschätzt, dass pro 100.000 Menschen in Deutschland pro Jahr bei etwa 100 eine solche Hautveränderung festgestellt wird. Genaue Zahlen fehlen jedoch, da die Tumore meist beim Hautarzt direkt chirurgisch entfernt und daher in den Statistiken nicht erfasst werden.

Gefürchteter als der helle Hautkrebs, der sich vor allem bei älteren Menschen entwickelt,  ist der „schwarze Hautkrebs“, also das maligne Melanom, das in erster Linie jüngere Menschen betrifft. Wird ein solcher Tumor im Frühstadium diagnostiziert, so kann er ebenfalls operativ entfernt werden, ohne dass eine weitere Therapie notwendig wird. Anders als der helle Hautkrebs neigt das maligne Melanom aber dazu, sich rasch über die Lymphbahn und über den Blutweg auszubreiten und Metastasen zu bilden. Dann sind neben der operativen Entfernung weitere Therapieformen wie etwa eine Immuntherapie, eine Chemotherapie oder eine Strahlentherapie erforderlich, um den Tumor einzudämmen.