19.10.2013

Bei Hautveränderungen rechtzeitig zum Arzt

Plakat-Aktion

Pro Jahr wird in Deutschland bei rund 18.000 Menschen ein schwarzer und bei mehr als 140.000 Menschen ein heller Hautkrebs festgestellt. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft ist die Erkrankung „Hautkrebs“ zwar für mehr als die Hälfte der Befragten ein besorgniserregendes Thema, aber nur etwa jeder Dritte hat bis dato die Chance der Früherkennung durch das gesetzliche Hautkrebs-Screening schon genutzt.

Heller Hautkrebs – häufigste Krebserkrankung

Bei der Untersuchung geht es nicht nur darum, den besonders gefürchteten schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) frühzeitig zu entdecken.
Der Arzt prüft, ob sich ein heller Hautkrebs gebildet hat. Es handelt sich hierbei um die häufigste Hautkrebsform und generell um die weltweit häufigste Krebserkrankung des Menschen. 
Der Tumor bildet sich bevorzugt im Gesichtsbereich, zum Beispiel an der Nase oder an der Unterlippe, im Wangenbereich, auf der Kopfhaut und am Handrücken sowie im Dekolletébereich. Er macht sich zunächst durch rötliche Flecken, Erhabenheiten oder raue Hautstellen, die nicht abheilen, bemerkbar.
Im Frühstadium können solche Flecken in aller Regel gut operativ entfernt werden. Geht das Wachstum aber unbehandelt weiter, so drohen unter Umständen Entstellungen und es können wichtige Sinnesorgane wie Augen, Ohren und Nase in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch wenn so ein Tumor selten Metastasen in anderen Organsystemen wie Lunge, Leber oder Knochen bildet, mindert dies nicht die hohe Bedeutung einer frühzeitigen Behandlung.