27.08.2015

Tag des hellen Hautkrebses

Starke und häufige Sonnenbestrahlung ist der wichtigste Risikofaktor für hellen Hautkrebs

Der sogenannte helle Hautkrebs ist mit Abstand die häufigste Hautkrebsform und sogar allgemein der häufigste bösartige Tumor des Menschen. Pro Jahr wird in Deutschland mit bis zu 220.000 Neuerkrankungen gerechnet – Tendenz steigend. Wie beim schwarzen Hautkrebs, dem malignen Melanom, gilt auch beim hellen Hautkrebs eine intensive Sonnenbestrahlung als wichtigster Risikofaktor.

Dabei ist der helle Hautkrebs jedoch weniger aggressiv als das maligne Melanom und nur in seltenen Fällen tödlich, er tritt aber rund zehnmal so häufig auf.  „Die Belastungen für die Patienten und das Gesundheitssystem wurden aufgrund der unzureichenden Datenlage bislang massiv unterschätzt“, erklärt dazu Professor Dr. Eggert  Stockfleth aus Bochum als Leiter der Europäischen Hautkrebsstiftung (ESCF). Die Stiftung möchte das Bewusstsein zu Hautkrebserkrankungen in der Öffentlichkeit  steigern, ohne panische Angst zu verbreiten. Sie hat daher erstmalig 2011 den „Europäischen Tag des Hellen Hautkrebses“ ausgerufen, der nunmehr alljährlich am 13. September begangen wird.