19.05.2015

Patientenleitlinie Melanom

Der „schwarze Hautkrebs“ ist die am meisten gefürchtete Hautkrebsform

Informationen zum schwarzen Hautkrebs

 „Viele Patientinnen und Patienten kennen das: Im Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt haben sie manches nicht verstanden, möchten aber nicht zu oft nachhaken. Außerdem fallen ihnen manche Fragen erst hinterher ein“, so heißt es im Vorwort der Patientenleitlinie Melanom. Nicht ausreichend Bescheid zu wissen, kann die ohnehin schwierige Situation noch verschlimmern. Denn bei einem so angstbesetzten, lebenswichtigen Thema wie Krebs sind gute und ausreichende Informationen der Schlüssel zur Bewältigung der Krisen, in die Patienten unweigerlich geraten, heißt es weiter.

Grund genug also, einen Ratgeber quasi als Patientenleitlinie zu erarbeiten, „sodass die Betroffenen wie auch ihre Angehörigen zuhause in Ruhe nachlesen und sich in die Materie vertiefen können“. Mit der Broschüre „Melanom – ein Ratgeber für Patientinnen und Patienten“ aus dem „Leitlinienprogramm Onkologie“ liegt nun ein entsprechendes Dokument vor, das im Internet zum Download auf der Webseite www.awmf.org (Stichwort Patientenleitlinien) bereitsteht. Die Broschüre ist auch bei der Deutschen Krebshilfe zu beziehen.

Die Leitlinie informiert über die Hintergründe der Erkrankung, über die Diagnosestellung und auch über die Behandlungsmöglichkeiten in den verschiedenen Krankheitsstadien bis hin zu begleitenden Therapieformen wie der 
komplementären Medizin und zur Nachsorge und Früherkennung von neuen Melanomen. Breiter Raum wird ferner Themen rund um die Krankheitsbewältigung eingeräumt.

Der Ratgeber möchte aber nicht nur informieren, sondern auch die Selbstbestimmung der Patientinnen und Patienten stärken, indem er sie auf die anstehenden Gespräche über mögliche Untersuchungen und Behandlungen vorbereitet. Dazu finden sich jeweils am Ende der Kapitel auch Vorschläge zu Fragen an die Ärztin oder den Arzt.