15.01.2015

Prognose bei malignen Lymphomen erheblich verbessert

Großer Kongress der Krebsmediziner in Hamburg

Großer Kongress der Krebsmediziner in Hamburg

Jahrestagung der DGHO

Bei vielen Lymphomen haben sich in den vergangenen Jahren die Therapieergebnisse deutlich verbessert.

Fortschritte gibt es vor allem bei der Gruppe der Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) mit ihren zahlreichen Subtypen der B- und T-Zell-Lymphome, erläuterte Professor Dr. Norbert Schmitz aus Hamburg auf der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO). Große Hoffnungen setzen die Krebsmediziner im Bereich der Lymphome nunmehr auf die Immuntherapie, wie beim Kongress deutlich wurde. Bei dieser Strategie sollen die körpereigenen Abwehrmechanismen gegen bösartige Zellen mobilisiert werden. Die Idee einer solchen Therapie ist nicht neu. Allerdings haben erst jetzt aktuelle Forschungsergebnisse dazu geführt, dass tragfähige immuntherapeutische Behandlungskonzepte entwickelt werden konnten. „Die Immuntherapie ist größtenteils noch in der Erprobung in klinischen Studien – die ersten Ergebnisse sehen aber sehr vielversprechend aus“, berichtete Professor Schmitz in Hamburg.