20.06.2012

Das Lebenshaus – Nierenkrebs

Jedes Jahr wird in Deutschland rund 17.000 Mal die Diagnose „Nierenkrebs“ gestellt. Die Betroffenen wie auch ihre Angehörigen fühlen sich nicht selten hilflos und allein gelassen mit den Veränderungen, die die Erkrankung mit sich bringt. „Wie geht es weiter, welche Therapie ist die richtige, was können die Ärzte tun und wie kann ich selbst aktiv werden? Das sind häufig gestellte Fragen“, berichtet Berit Eberhardt, Bereichsleiterin Nierenkrebs der gemeinnützigen Patientenorganisation „Das Lebenshaus e. V.“.

Die Mitarbeiter des Vereins organisieren Informationsveranstaltungen für Menschen mit Nierenkrebs und ihre Angehörigen und bieten auch direkt Unterstützung im Umgang mit der Erkrankung, beantworten Fragen und halten weiterführendes Informationsmaterial bereit. „Leider haben immer noch viele Menschen Hemmungen, bei uns anzurufen und um Rat zu fragen“, berichtet Frau Eberhardt, die im Zuge der Nierenkrebs-Diagnose ihres Lebensgefährten erstmals mit der Erkrankung konfrontiert wurde und daher sehr genau um die Probleme der Betroffenen und ihrer Angehörigen weiß.

Zu erreichen ist das „Lebenshaus – Nierenkrebs“ unter der Telefonnummer 0700-5885-0700 von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr oder über die Internetseite www.lh-nierenkrebs.org. Dort finden sich außerdem umfassende Informationen rund um die Hintergründe sowie die Diagnostik und Therapie des Nierenzellkarzinoms. In naher Zukunft wird es außerdem ein Mitgliederforum zum Austausch Betroffener untereinander und eine Datenbank zum Management von potenziellen Nebenwirkungen der Therapie geben.